Der Blog - für alles, was nicht ganz schokig läuft!
Advent 2011: Ein schokiger Lebensabend - reine Glückssache?
Der Jugend gehört die Zukunft? Tja, schön wär´s! Die Jugend von heute ist der Pflegefall von morgen. Tolle Zukunft! Und was tun, wenn es dann soweit ist? Das viel gepriesene neue "Pflegereförmchen" kann ja wohl nicht der Weisheit letzter Schluss sein, oder? Was denn, wenn man dement wird? Arschkarte! Naja, nicht ganz... Ein paar Euros gibt es schon. Falls jemand mehr erfahren möchte, kann er sich ja hier bei n-tv etwas schlau lesen, alle Eingeweihten esen einfach weiter. (Glückwunsch zudem an alle weiblichen Leser(innen): entsetzliche News!) Also was tun, wenn es um ein Thema geht, mit dem sich keiner wirklich auseinandersetzen will und für das chronisch zu wenig Geld zur verfügung steht?
Option 1:
Modell "James Dean", aber wer kann sich schon mit unter 30 einen Porsche leisten? Sollte sich dieses Modell jedoch tatsächlich im Laufe der Zeit großer Beliebtheit erfreuen, sollte man sich wohl Porsche Aktien zulegen.
Option 2:
Modell "Sozialverträgliches Ableben", bleibt die Frage, wer schon mit Ende seines Arbeitslebens bzw. Sozialkasseneinzahllebens in die Kiste hüpfen und vorsätziche Arbeitsplätze in der Pflegebranche gefährden will? Soziale Verantwortung und Solidarität sind keine Einbahnstraßen!
Option 3:
Modell "Pflegevorsorge", mal ehrlich, hat man nicht schon genug Vorsorge-Krams, der monatlich das Konto belastet? Und sind wir Deutschen nicht eh eine "Private-Vorsorge-Muffel-Nation"?
Wahrscheinlich ist das Problem mit der pflege und der Finanzierung einfach ein unlösbares Problem so wie das Fliegen für Vogelstrauße...
Doch vielleicht kann ja das Internet Abhilfe schaffen oder zumindest die Probleme so vergrößern und beschleunigen, dass sich energischer drum gekümmert wird. Denn auch die Pflege geht inzwischen moderne Wege und wagt sich vermehrt ins Internet, um Angehörige und Pflegebedüftige zu informieren. Fast liese sich sagen, Pflegeportale wachsen wie Pimmelschilze in feuchter Umgebung! Allerdings lässt die Benutzerfreundlichkeit von so manchem Portal sehr arg zu wünschen übrig. Als negativer Beispiel sei das-pflegeportal.de genannt. Sieht aus wie eine Baustelle und ist voll mit Werbung.
Übersichtlicher und wesentlich simpler zu merken und zu finden scheint mir die Seite pflege.de. Simple Suche möglich und bei Bedarf kann man sich von alten Frauen offenbar alles zum Thema Pflege erzähen lassen, dies nennt sich Neudeutsch "Care-advice" oder einfach Pflegeberatung. Bringt wahrscheinlich mehr Mehrwert als die ehemaligen 0190-Nummern und ist mit gratis deutlich günstiger. Wie es so schön mehrfach auf der Seite heißt, wenn "Senioren und Seniorinnen nach Altenheime und Pflegeheime" suchen, ist man dort richtig.
Naja, ob die Pflegeportale die Probleme im Pflegebereich lösen oder lindern können, wird man im Laufe der nächsten Jahre sehen. Wie üblich bin ich natürlich für jedes Feedback, jede Frage oder Anmerkung, zusätzliche (Hintergrund-)Info dankbar, aber in der regel werde diese ignoriert.
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